So auch die Stille

- ein visueller spoken word Krimi

Spiel/Konzept: Iris Keller, Oliver Klauser

künstlerische Beratung: Robert Atzlinger

Dauer: 60 Minuten plus Pause

Ein Spielerduo, ein Tisch. Was in der Form einer klassischen Lesung beginnt, entwickelt sich bald weiter. Von den Worten ausgehend, entsteht ein visueller Kosmos. Iris Keller erzählt von Dumont, Privatdetektivin, von einem geheimnisvollen Auftrag, der sie direkt in die mystische Welt der auvergnatischen Weinbauern führt. Die Ermittlerin folgt einer Familie in eine unbarmherzige Scheinwelt voller Abgründe. Nebelschwaden verfolgen sie, die immer dichter werden… Der Weinbauer Legrand, von kleiner Statur und großem Charakter, wird getötet und scheint dennoch umzugehen. Ein Geist, vor den Augen der Zuschauer. Oliver Klauser, der sich auf Figurenbau und Bühnenbild spezialisiert hat, experimentiert mit Weinflaschen, Tönen und seltsamen Skulpturen. Er begleitet und entführt die Zuschauer auf visuelle Pfade."



Der One Woman Puppet-Slam. Iris Keller gegen ihre imaginären Freunde

Spiel/Konzept: Iris Keller
Dauer: ca. 60 Minuten
Zielgruppe: von Jung bis Alt

- Immer wieder tritt Iris Keller mit ihren Figuren und Objekten
gegen sich selbst an. Das Ziel ist klar: Der Sieger muss ermittelt
werden und darüber kann allein das Publikum entscheiden…
Nebenbei bekommt dieses eine Einführung in die Welt des
zeitgenössischen Figurentheaters. -

 



Selbstbildnis als Soldat

Regie: Frank Soehnle
Spiel:Sascha Bufe, Iris Keller, Hanna Malhas, Coline Petit, Eike Schmidt     Dauer: ca. 60 Minuten

www.kompanie110.de

- Gemalt, zerbrochen, beweglich, zusammengeschnürt & verbrannt
Fünf junge Menschen, durch das Holz ihrer Marionetten in die Vergangenheit gezogen, suchen in der Malerei, im Tanz, im Rausch nach dem, was vom Krieg geblieben ist.
Wie einst Ernst Ludwig Kirchner malte, entstehen Bilder der Hoffnung und der Verstümmelung...
Eine Zurückgelassene wartet am Fenster vergeblich auf den Heimkehrer.
Einem Kriegsstrategen wird seine eigene Hand zum Verhängnis.
Der Platz auf der Postkarte reicht nicht aus, um das Erlebte an der Front und die Sehnsucht zu den Geliebten zu beschreiben.
Was bleibt noch außer Morphium und den letzten 10 Pfennig aus Großvaters Tasche? Der eigene Abdruck auf der Leinwand.  

Fünf dicht verwobene Portraits, die zu einem Kosmos werden. Fünf Sichtweisen, fünf Arten eines Umgangs mit Zerstörung und Verlust.
Na, wer will nochmal...wer schießt nochmal?

 

Fotos: Erich Malter




Monstrosa Double Rose Gänseblümchen

Regie: Oliver Klauser

Spiel: Iris Keller / Laura Oppenhäuser

live Musik: Pio Schürmann

Dauer: ca. 60 Minuten

 

Durch Berge und Gruben, Myriaden von Spuren mussten sie sich kämpfen, um die verschlungenen Pfade einer Legende aufzudecken: Monstrosa Double Rose Gänseblümchen, sagenumwoben, weiblich, ein Genie ihrer Zeit. 897 Zeitsprünge soll sie gemacht haben. 1876 jedoch, im zarten Alter von 60 Jahren, verschwand sie öffentlich, scheinbar spurlos. Eingeweihte behaupten, sie sei noch immer unterwegs, irgendwo da draußen.

Zwei Forscherinnen nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise, durch Geschichten aus einer abwegigen Zeit: Mit Schattenbildern, Klappmaul-Figuren und vielen originalen Fundstücken kommen wir Schicht für Schicht dem
Kern des Mythos näher...

 



Altera Pars. Eine verstrickte Zergliederung in fünf Akten.

Konzept/Spiel/Ausstattung/Sound/Texte: Iris Keller ; Regie: Violaine Fimbel ; Abschlussinszenierung im Fach Figurentheater - MH Stuttgart ; Dauer 30 min

Ein zwei Meter großer Phallus aus gelber Wolle gehäkelt, zusammen mit einer Frau in einem hautfarbenen Tanzanzug gekleidet. Was entsteht aus dieser Reibung? Die Orientierungspunkte von Geschlecht und Kultur werden auf den Kopf gestellt um Fragen zu provozieren. Ein visuelles Theater, untermalt von spoken word zu Geschlecht, Kultur und Sprache. Den Faden ziehen um Neues zu schaffen!